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Jugendworkshop · Neu im Angebot

Schultafel mit Kreidefrage: Was hast du gestern Abend gesehen?

Medien- und Pornografie­kompetenz

Was Ihre Schülerinnen und Schüler längst sehen — und worüber bisher niemand mit ihnen spricht.

Das Problem

Das Thema, das jede Schule betrifft —
und kaum jemand anspricht.

Der erste Kontakt mit Pornografie passiert in Österreich heute im Schnitt mit elf Jahren. Nicht durch bewusste Suche, sondern durch Algorithmen, Gruppenchats und einen weitergeleiteten Link in der Pause.

Rund die Hälfte dieser ersten Begegnungen geschieht zufällig. Und danach bleibt es still: Nur vier von hundert Jugendlichen vertrauen sich Eltern oder Lehrer:innen an.

Ohne Einordnung wird das Gesehene zur heimlichen Sexualkunde. Es prägt, was Jugendliche über Körper, Nähe, Zustimmung und Beziehung glauben — lange bevor sie eigene Erfahrungen machen.

Dieser Workshop schließt genau diese Lücke. Sachlich, altersgerecht und ohne erhobenen Zeigefinger.

Die Zahlen

Drei Zahlen, über die
kaum jemand spricht.

11Jahre

So alt sind Kinder im Schnitt, wenn sie zum ersten Mal Pornografie sehen.

60%

der Mädchen erleben diesen ersten Kontakt ungewollt.

4%

sprechen danach mit ihren Eltern oder Lehrer:innen. Die anderen bleiben damit allein.

67 % der 14- bis 17-Jährigen konsumieren regelmäßig. 88 % der Szenen enthalten körperliche Aggression. Quellen auf Anfrage. Zahlen gerundet.
Was Ihre Schule bekommt

Drei Dinge, die hängenbleiben.

Schutz & Prävention

Jugendliche erkennen Grooming, Sextortion und übergriffige Kontakte — und wissen genau, wo und wie sie sich Hilfe holen.

Medienkompetenz

Kritisches Denken statt Nachahmung: Was ist Inszenierung, was Realität? Und wie beeinflusst das Gesehene die Erwartungen an Körper und Beziehung?

Gesprächskultur

Ein geschützter Raum, in dem Fragen ohne Scham erlaubt sind. Ehrlich, auf Augenhöhe und ohne Verbote, die ohnehin nicht wirken.

Das passiert im Workshop

Sechs Module,
ein roter Faden.

Vom ehrlichen Einstieg bis zu den Anlaufstellen: Jeder Schritt baut auf dem vorigen auf. Interaktiv, mit Quiz, Video-Impulsen und Raum für Fragen.

01

Warum überhaupt?

Ein ehrlicher Einstieg ohne Vorwurf. Warum schauen Menschen Pornos? Über Neugier, Druck und Orientierung — und warum kein Gefühl dabei „falsch" ist.

02

Woher das alles kommt

Von der Höhlenmalerei bis zur KI-Pornografie. Ein Quiz macht greifbar, wie ein Milliardengeschäft funktioniert und was „Nachfrage steuert Angebot" mit dem eigenen Konsum zu tun hat.

03

Porno ist nicht Realität

Was Inszenierung ist und was nicht: unrealistische Körperbilder, fehlende Kommunikation und welche Rollen- und Männlichkeitsbilder dabei hängenbleiben.

04

Was im Kopf passiert

Dopamin, Toleranz, Teufelskreis: Wie starke Reize das Belohnungssystem verändern und Beziehungen prägen. Neurobiologie statt Moral — als Basis für bewusste Entscheidungen.

05

Gefahren im Netz

Die fünf wichtigsten Begriffe: Sexting, Grooming, Upskirting, Sextortion und §207a. Was strafbar ist, wer Opfer ist und wie man sich Hilfe holt.

06

Was bleibt

Sechs klare Kernbotschaften, ein Abschlussquiz und alle Anlaufstellen: Rat auf Draht, Polizei, Saferinternet und mehr. Damit jede:r weiß, wohin im Ernstfall.

Inhaltlich fundiert. Basierend auf Materialien von NEUSTART, Kontrast.at, Saferinternet.at, Rat auf Draht und sicher.net (§207a). Konzeption: Daniela Kargl, Potenzialfreilegung.

KUNDENREZENSION

"Gerade weil viele Jugendliche heute bereits früh und oft unbeabsichtigt mit pornografischen Inhalten in Kontakt kommen, kann dieser Workshop dazu beitragen, diese Erfahrungen einzuordnen und mögliche negative Auswirkungen zu verringern. Der Workshop war gut gestaltet, altersgerecht und wertschätzend. Er fördert die Reflexion, Diskussion und das eigenständige Denken. Er kann Jugendlichen helfen, sich sicherer, kritischer und selbstbestimmter in einer digitalen Welt zu bewegen. Es geht dabei nicht darum, Jugendliche zu beschämen oder ihnen Vorschriften zu machen, sondern ihnen Wissen und Orientierung zu vermitteln. Ein offener Austausch in einem geschützten Rahmen ermöglicht es, Fragen zu stellen, Unsicherheiten anzusprechen und Mythen oder Fehlinformationen aufzuklären."

Brigitte Hofbauer

Projektleitung
FAB - Verein zur Förderung von Arbeit und Beschäftigung

Daniela Kargl

Daniela Kargl

Kommunikations- & Medienexpertin

Seit über zwei Jahrzehnten arbeite ich mit Sprache, Bildern und ihrer Wirkung. Ich weiß, wie Botschaften junge Menschen wirklich erreichen.

Ohne Tabu und ohne Panikmache — aber immer auf Augenhöhe.

Das Angebot
  • 3-Stunden-Workshop, kompakt an einem Vormittag
  • Bis zu 30 Jugendliche, ab 10 Jahren, altersgerecht
  • Steiermarkweit buchbar, Anfahrt inklusive
€ 890,– Pauschale netto, inkl. Anfahrt
Jetzt buchen
Häufige Fragen

Das sollten Sie wissen.

Weil Kinder und Jugendliche heute oft früher mit sexualisierten oder pornografischen Inhalten in Kontakt kommen, als Erwachsene vermuten. Nicht immer durch aktive Suche, sondern über Gruppenchats, Social Media, weitergeleitete Links oder Algorithmen. Der Workshop hilft, solche Inhalte einzuordnen, ohne zu beschamen oder zu dramatisieren.

Nein. Im Workshop werden keine pornografischen Inhalte gezeigt. Gearbeitet wird mit altersgerechter Sprache, Reflexionsfragen, Beispielen aus der digitalen Lebenswelt und klaren Informationen. Ziel ist nicht Konfrontation, sondern Orientierung, Schutz und Medienkompetenz.

Der Workshop ist ab etwa 10 Jahren geeignet und wird an Alter, Entwicklungsstand und Gruppensituation angepasst. Eine jüngere Gruppe braucht andere Worte und Schwerpunkte als Jugendliche in der Oberstufe. Entscheidend ist immer: verständlich, respektvoll und pädagogisch verantwortungsvoll.

Diese Sorge ist verständlich. Pädagogisch betrachtet schützt Schweigen jedoch selten. Wenn Jugendliche mit verstörenden oder unrealistischen Inhalten allein bleiben, entstehen Scham, Druck und falsche Bilder von Körper, Nähe und Sexualität. Der Workshop schafft Einordnung, stärkt Grenzen und nimmt dem Thema die Heimlichkeit.

Sie verstehen, dass Pornografie nicht Realität ist. Sie lernen, Körperbilder, Zustimmung, Grenzen, Druck, Gewalt, Manipulation und Hilfewege besser einzuordnen. Vor allem nehmen sie mit: Ich darf Fragen haben. Ich darf Nein sagen. Und ich muss mit verunsichernden Erfahrungen nicht allein bleiben.

Kontakt

Workshop anfragen oder Fragen stellen.

Adresse

Kirchplatz 2
A-8600 Bruck an der Mur

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