Jugendworkshop · Neu im Angebot
Medien- und Pornografiekompetenz
Was Ihre Schülerinnen und Schüler längst sehen — und worüber bisher niemand mit ihnen spricht.
Das Thema, das jede Schule betrifft —
und kaum jemand anspricht.
Der erste Kontakt mit Pornografie passiert in Österreich heute im Schnitt mit elf Jahren. Nicht durch bewusste Suche, sondern durch Algorithmen, Gruppenchats und einen weitergeleiteten Link in der Pause.
Rund die Hälfte dieser ersten Begegnungen geschieht zufällig. Und danach bleibt es still: Nur vier von hundert Jugendlichen vertrauen sich Eltern oder Lehrer:innen an.
Ohne Einordnung wird das Gesehene zur heimlichen Sexualkunde. Es prägt, was Jugendliche über Körper, Nähe, Zustimmung und Beziehung glauben — lange bevor sie eigene Erfahrungen machen.
Dieser Workshop schließt genau diese Lücke. Sachlich, altersgerecht und ohne erhobenen Zeigefinger.
Drei Zahlen, über die
kaum jemand spricht.
So alt sind Kinder im Schnitt, wenn sie zum ersten Mal Pornografie sehen.
der Mädchen erleben diesen ersten Kontakt ungewollt.
sprechen danach mit ihren Eltern oder Lehrer:innen. Die anderen bleiben damit allein.
Drei Dinge, die hängenbleiben.
Schutz & Prävention
Jugendliche erkennen Grooming, Sextortion und übergriffige Kontakte — und wissen genau, wo und wie sie sich Hilfe holen.
Medienkompetenz
Kritisches Denken statt Nachahmung: Was ist Inszenierung, was Realität? Und wie beeinflusst das Gesehene die Erwartungen an Körper und Beziehung?
Gesprächskultur
Ein geschützter Raum, in dem Fragen ohne Scham erlaubt sind. Ehrlich, auf Augenhöhe und ohne Verbote, die ohnehin nicht wirken.
Sechs Module,
ein roter Faden.
Vom ehrlichen Einstieg bis zu den Anlaufstellen: Jeder Schritt baut auf dem vorigen auf. Interaktiv, mit Quiz, Video-Impulsen und Raum für Fragen.
Warum überhaupt?
Ein ehrlicher Einstieg ohne Vorwurf. Warum schauen Menschen Pornos? Über Neugier, Druck und Orientierung — und warum kein Gefühl dabei „falsch" ist.
Woher das alles kommt
Von der Höhlenmalerei bis zur KI-Pornografie. Ein Quiz macht greifbar, wie ein Milliardengeschäft funktioniert und was „Nachfrage steuert Angebot" mit dem eigenen Konsum zu tun hat.
Porno ist nicht Realität
Was Inszenierung ist und was nicht: unrealistische Körperbilder, fehlende Kommunikation und welche Rollen- und Männlichkeitsbilder dabei hängenbleiben.
Was im Kopf passiert
Dopamin, Toleranz, Teufelskreis: Wie starke Reize das Belohnungssystem verändern und Beziehungen prägen. Neurobiologie statt Moral — als Basis für bewusste Entscheidungen.
Gefahren im Netz
Die fünf wichtigsten Begriffe: Sexting, Grooming, Upskirting, Sextortion und §207a. Was strafbar ist, wer Opfer ist und wie man sich Hilfe holt.
Was bleibt
Sechs klare Kernbotschaften, ein Abschlussquiz und alle Anlaufstellen: Rat auf Draht, Polizei, Saferinternet und mehr. Damit jede:r weiß, wohin im Ernstfall.
Inhaltlich fundiert. Basierend auf Materialien von NEUSTART, Kontrast.at, Saferinternet.at, Rat auf Draht und sicher.net (§207a). Konzeption: Daniela Kargl, Potenzialfreilegung.

Daniela Kargl
Kommunikations- & Medienexpertin
Seit über zwei Jahrzehnten arbeite ich mit Sprache, Bildern und ihrer Wirkung. Ich weiß, wie Botschaften junge Menschen wirklich erreichen.
Ohne Tabu und ohne Panikmache — aber immer auf Augenhöhe.
- 3-Stunden-Workshop, kompakt an einem Vormittag
- Bis zu 30 Jugendliche, ab 10 Jahren, altersgerecht
- Steiermarkweit buchbar, Anfahrt inklusive
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